
Ich habe das Gefühl, als hätte ich London das erstemal erlebt. Sooft ich schon dort war. Bei der Ankunft war ich völlig erschlagen von den Massen an Menschen überall. Wir mussten über den Oxford-Circus und die Oxfordstreet und es war unglaublich die Bürgersteige waren voller Menschen.
Wir waren froh, dass wir den ersten Abend im Hotel und im Covent Garden etwas Ruhe tanken konnten.
Müde von der Reise und den unvorhergesehenen Ereignissen. Der Zug hatte schon in Deutschland erhebliche Verspätung. Das Hotel war weg und ein Ersatz erst Mühsam beschafft. Völlig vergessen, dass mein Ladekabel fürs Handy hier in London nicht passte, war ich auch noch nicht mal in der Lage viel zu telefonieren. So schlief ich wie ein Bär. Die Nacht war heiss aber ich konnte trotzdem schlafen.
Doch morgens so gegen 4 oder 5 Uhr störte mich ein ständiges Rauschen. Erst dachte ich, wer duscht denn da so früh am morgen schon. Aber es kam nicht aus dem Haus, es kam von draußen. Es war die Stadt, die immer in Bewegung ist. Überall war ständig etwas los. So gab es ein ständiges Grundrauschen, Grundbrummen, auch wenn es tagsüber einmal still war, war dieses Rauschen da.
Es ist schon ein Erlebnis mit einem der typischen Londoner Doppeldeckerbusse durch die City zu fahren. Hoch über dem Verkehr, hat man das Gefühl als wären eigentlich doch alle Strassen frei. Trotzdem ist es unglaublich wenn all dies Busse über den Picadilly Circus fahren. Man sollte meinen, daß niemand hier durch kommt, aber irgendwie schaffen es doch alle auf die andere Seite zu kommen, ohne sich zu rammen.
Überhaupt ist z.B. der Picadilly Circus ebenso wie der angrenzende Leicester Square immer voller Menschen aller Nationalitäten und aller Farben, die sich alle gegenseitig ununterbrochen fotografieren. Ein riesiger Spass dort zu sitzen und in irgendwelche Kameras zu winken. grins
Sehr lustig die pakistanisch-indischen Jugendlichen mit 70er Jahre Afrofrisur . lol
Abends am Covent Garden war es einfach wundervoll, erholsam von der vollen Stadt in Action. Obwohl auch hier immer etwas los war. Strassenmusiker, Markt, Komödianten und Artisten sorgten für Unterhaltung, während man sehr guten Fastfood bekam. Wir sassen oft bei unserem Bier und beobachteten die Menschen. Erst die Menschen, die alle von der Oxfordstreet vom Einkaufen kamen.Dann die Angestellten die Feierabend hatten, später die ersten Abendgäste und zuletzt, die Opern- und Musicalbesucher aus den angrenzenden Spielstätten. Wundervolle Blicke ins Leben der Stadt.
Fasziniert haben mich die Engländerinnen, meist schick und elegant angezogen, mit feinen Frisuren und edlem Make-up. Aber der Eindruck wurde erst komplett, wenn sie sprachen. Als hätten sie gerade erst drei Schachteln Zigaretten geraucht in breitem Londoner-Vorort-Slang.
Vor allem Mini ist modern in London, absolut superkurze Minis. Wow. Obwohl die jungen Frauen ja erstmal laufen lernen müssen in solchen kurzen Minis und hochhackigen Schuhen. Auf jeden Fall durch die Bank weg zum anschauen süss. Dazu gehörte der typische Engländer mit kurzärmeligen Hemden und Krawatte im Büro, aber die Arme bis zum Hemdansatz vollkommen tätowiert. Lach.
Ist alles nicht ganz ernstgemeint, bis auf den Minirock. Ich bin doch sowieso totaler Englandfan.
Aber auch diese Vielfalt an Kulturen und Farben, der Menschen, Weltstadt, und es schien als kämen alle gut miteinander aus.
Erstaunlich auch, daß die englischen Jugendlichen erwachsener wirken als in Deutschland. Mit all den Problemen, die so etwas mitbringt. Die Zeitungen waren sehr mit dem Thema beschäftigt. Schwangere junge Mädchen, Vegewaltigungen, jugendliche im Internet. Es scheint mir als wären mal wieder die Mädchen schneller erwachsen als die Jungens. Man muss diese Schlagzeilen nur richtig lesen.
Eine wirklich vernünftige Einrichtung ist, daß die wichtigen Einrichtungen in London kostenlos sind, British Museum, National Galery, u.a. ok man darf was spenden. Aber wer nichts hat, kann trotzdem rein.
Vernünftig auch, dass einheimische Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren kostenlos den öffentlichen Verkehr benutzen dürfen. Aber auch Kinder von Touristen kommen für 1 Pfund pro Tag durch die ganze Londoner City.
Das Nachtleben ist auch ungewöhnlich, zuerst habe ich gedacht ok bei der Hitze ist es normal daß so viele Leute vor den Pubs und Bars auf der Strasse stehen, aber mein Sohn erklärte mir dann, daß die drinnen nicht rauchen dürfen. Am Wochenende wars dann klar ersichtlich. Vor angesagten Pubs und Bars standen manchmal bis zu hundert Leute auf dem Bürgersteig. Es gibt sogar Strassen in denen darf man nicht mehr draussen Getränke zu sich nehmen. Da gibt es Verbotsschilder.
Direkt vor dem Hotel auf der Kreuzung gab es so was ähnliches wie eine Art Einstieg oder Unterstellraum für einen Keller. Zumindest habe ich das die ganze zeit gedacht. Mitten auf dem Bürgersteig sozusagen Zentrum der Kreuzung. Bis ich dann spät abends die ersten Frauen in superkurzen Minikleidern, mit high heels reingehen sah. Dann entdeckte ich einen der angesagtesten Bars in London.
Cellar Door. Lohnt sich wirklich.
Um die Ecke gibt es jamaikanisches Fastdood, sehr scharf, sehr heiss, sehr lecker. Ossie’s Jerk Chicken. Ihr Rastafarians.
Die Ecke um den Covent Garden gefällt mir abends sehr.
Nicht so überragend waren die London Dungeons. Das einzig wirklich lohnende daran waren ein paar Englische Teenies, die bei allem anfingen zu kreischen, sonst wäre es langweilig geworden. Ich denke es ist egal in welche der seltsamen Shows man geht, die dort unter den Strassen von London warten. Besser ist eines der Theater allemal.
Werewolves of London:
Warren+Zevon: Werewolves of London
Video
Der Spruch der mich am meisten beeindruckt hat in London war: Mind the Gap. Ich meine das ist der esoterischste Spruch des Jahres für mich. Da ist noch so viel was wir nicht wissen, was wir noch nicht kennen, es gibt noch so viel zu erleben und zu tun. Mind the gap.

I have the feeling, as if it was the first time i have experienced London. As often as I have already been there. At the arrival I was completely exhausted from the masses of humans everywhere. We did came over the Oxford Circus and the Oxfordstreet and it was unbelievable, the sidewalks were full of people.
We were glad that we could relax the first evening in the hotel and in the Covent Garden something peace.
Tired from the journey and the unexpected events. The journey had already a delay in Germany. The hotel was away and it was laborious to repalce it. iI had completely forgotten that my batterycable did not fit here in London for mobile phone,so i could not phone much. Thus I slept like a bear. The night was hot, but I did sleep. As in the morning about 4 or 5 o’clock a constant noise was disturbing me. Only I thought, who does shower there so early in the morning. But it did not come from the house, it came from outside. It was the city, which always is in motion. Everywhere constantly something was happening. There was a constant background noise, basic humming, even during the day if it was quiet, was this low noise.
An experience is to go by one the typical Londoner double-decker buses through the center of the town. Highly over traffic, one has the feeling, as if actually all roads were be free. Nevertheless it is unbelievable, if all these buses drive over the Picadilly Circus. One should mean that nobody comes through it, but somehow it happens that everyone gets on the other side without ramming each other.
At all the Picadilly Circus e.g. the adjacent Leicester Square are always full of people of all nationalities and all colors, which photograph each other continuously. Its an enormous fun sitting there and wave into all cameras. smile.
Very funny the of Pakistan-Indian youth with 70’s years Afroflook. lol
In the evening at the Covent Garden it was simply wonderful, relaxing of the full city in Action. Although here also there was always some action. Musicians, the market, comedians and artists provided for entertainement, while one got very good Fastfood. We often sat with our beer and watched people. People who came from the Oxfordstreet from shopping. Then the employees, who had end of working day. Later the first evening guests and last the opera and musical visitors from the adjacent theaters. Wonderful this views in the life of the city.
I was fascinated by the english women, usually elegant dressed, with fine hair-style and make-up. But the impression became only completely if they spoke. As they just smoked three boxes of cigarettes and speaking in broad London suburb Slang. Above all mini is modern in London, absolutely super+short Minis. Wow. Although the young women first have to learn how to run in such short Minis and Highheels. Anyway they look so sweetly. In addition the typical Englishman with shortarmed shirts and tie just from the office, but tattooed arms up to the shirt beginning. Laugh. Its not meant really serious, except the mini. As i am a real England fan.
In addition, this variety of cultures and colors of peoples, a real metropolitan city, and it looks as if all would get along well with each other.
Amazingly also that the English young people seem more adult as in Germany. With all the problems it brings along. The newspapers were very busy with the topic. Pregnant young girls, raping, young persons in the Internet. It seems to me as if again the girls become grown up faster as the boys. One only must read these headlines correctly.
A fine thing is that some important institutions are free in London, British Museum, Galeries, among other things. Ok one may donate. But who does not have anything, don’t have to. Fine too that children and young persons from London may use public traffic free of charge under 15 years. In addition, children of tourists will get for 1 Pound per day through the whole London City.
The night life is also unusually. First it thought, ok with the heat it is normal that so many people are standing before the pubs and bar on the road, but my son explained to me that they may not smoke inside. On weekend it was clearly evident. Before announced pubs and bars up to hundred people stood on the sidewalk. There are even roads, in which one may not take drinks outside on the street. There were prohibition signs on the road.
Directly before the hotel on the crossing there was something similar as an entrance to a cellar or a shelter . At least I was thinking that the whole time, so i didn’t really notice it. In the middle on the sidewalk nearly the center of the crossing. Til I saw the first women in supershort mini dresses with high heels late in the evening going down the entrance . Then I discovered one of the most announced bar in London. Cellar Door. Its really worth a visit.
Around the corner there is Jamaican Fastdod, very sharp, very hot, very good. Ossie’s Jerk Chicken. You Rastafarians.
The streets around the Covent Garden pleases me much in the evening.
London Dungeon was not so outstanding. Only really exciting were a few English teengirls, who screamed for nearly everthing. Otherwise it would have become boring. I think it does not matter, into which the strange shows one goes down there under the roads of London. Better are one of the theatres.
Werewolves OF London:
Warren+Zevon: Werewolves of London
Video
The words impressing me most in London were: Mind the Gap. I mean that is the most esoteric saying of the year. There is still so much we don’t know, what we have to do, so much to experience and to learn. Mind the Gap.