Die psychische Belastbarkeit der Weltgemeinschaft, ist es das?
Kann das sein dass die Welt psychisch am Ende ist? Das es einfach nicht mehr machbar ist alles in den Griff zu bekommen? Dass die Menschheit einfach resigniert hat? Mir scheinen alle eher apathisch.
Das schlimme an den Katastrophen, aber auch am arabischen Bürgerkrieg scheint mir, dass alle nur noch zusehen. Niemand weder Regierungen noch Menschen macht mehr etwas wirklich brauchbares. Keine Unterstützung der Bevölkerung, keine sinnvollen Hilfen durch andere Regierungen, keine entscheidenden Worte.
Alles nur noch hohles Gelaber und Achselzucken, während in Fukushima die Menschen zwischen den Trümmern liegen und in der Arabischen Welt die Demonstranten einfach über den Haufen geschossen werden.
Das war schon in New Orleans zu beobachten, in Haiti und im Iran. Von so Kleinkram wie Neuseelands Erdebeben, Irak und Afgahnistan ganz zu schweigen (Vorsicht Sarkasmus).
Und ich erwarte keine Regierungsoberhäupter die Flugzeuge mit Bomben schicken, oder Drohnen die durch leere Kernkraftwerke fliegen. Sondern wo ist die Unterstützung der Menschen in Lybien, Tunesien, Jemen, Ägypten, Iran und Bahrain die dort für Ihre Interessen auf die Strasse gegangen sind. Wo ist die Unterstützung der Menschen die In Fukushima alles verloren haben. Stattdessen machen sich alle Gedanken wie man Gaddafi abschafft oder fiebern mit den Betreibern der Kernkraftwerke in Japan, die nichts weiter versuchen als ihren Ruf zu retten.
Als 100 000 internationaler Soldaten in einem schwachsinnigen Irakkrieg in den möglichen Tod geschickt wurden, fanden das alle recht normal. Noch immer sterben deutsche Soldaten in Afgahnistan. Aber Helfer in ein durch Atomenergie gefährdetes Gebiet zu schicken ist zu gefährlich??? Was für Argumentationsunsinnigkeiten.
Vorm Radarmonitor sitzen und ferngelenkte Flugkörper steuern ist natürlich viel einfacher. Oder anonyme Armeebattallione durch die Gegend zu schieben.
Generation Game.




